Freitag, 13. März 2009

Purim

„Mordechai schrieb alles auf, was geschehen war. Er schickte Schreiben an alle Juden in allen Provinzen des Königs Artaxerxes nah und fern und machte ihnen zur Pflicht, den vierzehnten und den fünfzehnten Tag des Monats Adar in jedem Jahr als Festtag zu begehen. Das sind die Tage, an denen die Juden wieder Ruhe hatten vor ihren Feinden; es ist der Monat, in dem sich ihr Kummer in Freude verwandelte und ihre Trauer in Glück. Sie sollten sie als Festtage mit Essen und Trinken begehen und sich gegenseitig beschenken, und auch den Armen sollten sie Geschenke geben.“ (Ester, 9:20-22)


Wer hätte gedacht, dass die Juden heute noch den Tag feiern an dem, wie im Buch Esther beschrieben, das Volk Israel von seinen Feinden gerettet worden ist? Letzte Woche Dienstag und Mittwoch war ganz Jerusalem in Partystimmung. An Purim erinnern sich alle Juden an Esther und Mordechai. Man hat sich ursprünglich als Esther bzw. Mordechai verkleidet, aber heute ist das ganze eher wie ein jüdischer Karneval. Den Tag mit Essen und Trinken zu verbringen, wird hier sehr wörtlich genommen. Dazu kommt, dass fleißig herumgeböllert wird. Spät abends durch die Straßen zu gehen mit dem Getöse von Explosionskörpern, dem Geheule von Sirene und der ständigen Präsenz von bewaffnetem Personal verleiht der Stadt eine ganz eigenartige Atmosphäre.



An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass mein Bruder mich bei der Auswahl des Kostüms inspiriert hat.

So Happy Purim y'all!!


1 Kommentare:

  1. cool bro. I m so proud of you :)
    And the verse of Purim was new to me. Thank u!

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