Meine Tauchkollegen haben mich am letzten Abend noch zu einem Wüstenspaziergang eingeladen. (Das sie eigentlich Wüstenbergsteigen meinten hatte ich erst zu spät bemerkt - interkulturelle Kommunikation...) Ich hatte gerade noch genug Verstand, um meine Flip-flops am Strand zu lassen. Für die Badehose hat's nicht mehr gereicht.
Von da oben konnte man 4 Länder gleichzeitig sehen: Israel, Ägypten (Sinai), Jordanien und Saudi-Arabien. 15min. später konnte man dann nichts mehr sehen. Wir mussten den Abstieg durch die Steinwüste im schwachen Mondlicht machen. Ich fühle mich immer wieder inspiriert durch israelischen Wagemut...Am letzten Tag nach unserem letzten Tauchgang (Korallen Riff an der Ägyptischen Grenze) saßen wir noch im Wasser, um unsere Flossen auszuziehen, da entdeckt zufällig einer von uns diese Kreatur nur ein Meter von uns entfernt auf dem Boden lauern.
Der Skorpionfisch ist giftig genug, um jemanden für ein paar Wochen ins Krankenhaus zu schicken. Als westeuropäisches Großstadtkind hat das meine Nerven ganz schön zum schlabbern gebracht. Mein Sicherheitsbedürfnis wird hier immer wieder an seine Grenzen gebracht. Ariels Welt ist eben doch eine ungezähmte Wildness.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen